Freestyle Physics - CvO gewinnt in Duisburg

Freestyle Physics

Am Dienstag, den 28.06.2016 haben die Schüler Lorenzo und David aus der 8b, begleitet von Frau Wieching, am Physikwettbewerb „Freestyle Physics” teilgenommen und den ersten Preis für das „Windmühlen-Experiment” gewonnen.
Bei dem Wettbewerb ging es darum, zwei Windräder zu bauen und möglichst viel Energie über die Luft zu übertragen. An einem Windrad wird ein Gewicht befestigt, welches hinunterfällt und das Windrad damit antreibt. Der Wind, der von diesem produziert wird, soll vom anderen Windrad aufgefangen werden, an dessen Achse ein anderes Gewicht hängt, das dadurch hochgezogen wird. Insgesamt haben Lorenzo und David es geschafft, die Effizienz (den Wirkungsgrad) auf 19% zu bringen. Die Zweitplatzierten kamen lediglich auf 9%. Diesen Vorsprung erreichten sie, indem sie den Wind nicht auf traditionelle Art von einem zum anderem Windrad, sondern in einer Kreisbewegung um den Mittelpunkt haben wehen lassen.

Bei dem Wettbewerb „Freestyle Physics”, welcher jährlich an der Universität Duisburg-Essen stattfindet, gab es in diesem Jahr über 2.000 Anmeldungen, davon allein am ersten Tag 300. Frau Wieching hat diese Veranstaltung den Schülern vorgeschlagen und sie in der Vorbereitungsphase unterstützt. Es gab sechs verschiedene Disziplinen an drei verschiedenen Tagen. David und Lorenzo entschieden sich für die Windräder, was anscheinend die richtige Wahl war. Durch den Veranstalter  wurden zudem unzählige Vorträge angeboten, zum Beispiel zu Ionenbeschleunigern. Vor der Siegerehrung lieferten die Physikanten noch eine spektakuläre Physik-Show, in der sie ausgewählte Experimente vorführten.
Schon Monate vor dem Wettbewerb hatten die Schüler Ideen, wie sie die Windräder bauen wollten, jedoch wurde vieles nur theoretisch geplant. Der eigentliche Bau der Windräder begann, durch Klassenarbeiten und Hausaufgaben bedingt, stark verspätet erst am Wochenende vor der Austragung. Zum Glück half Lorenzos Schwester Marta aus der 7a tatkräftig beim Bau der Flügel. So wurde alles trotz einiger kleiner Baufehler pünktlich am Sonntagnachmittag vor dem Wettbewerb fertiggestellt. Am Wettbewerbstag konnten die Jungen noch die Gewichte optimieren, indem sie das antreibende Nutella-Glas mehr oder weniger voll mit Wasser füllten. Das aus Legosteinen gebaute Gewicht, das hochgezogen wurde, variierten sie ebenfalls. Damit konnten sie den Wirkungsgrad noch von 10% auf 19% steigern. Lorenzo und David haben sich jetzt schon fest vorgenommen, im nächsten Jahr wieder an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

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